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Nachhaltiger Konsum

Nachhaltig konsumieren, aber wie?

Viele der Zutaten scheinen bekannt, die nicht-nachhaltigen Aspekte identifiziert – dennoch konsumieren wir über unsere Verhältnisse. Eines ist gewiss: Nachhaltiger Konsum stellt Anforderungen an Anbieter und Nachfrager.

Dieser geteilten Verantwortung stellen sich Hersteller, Handel, staatliche Akteure, NGOs und Verbraucher zunehmend gemeinsam – im Dialog. So widmen sich unsere Stakeholder-Foren „Waschen“, „Dialog Kosmetik“ und „Forum für nachhaltiges Palmöl“ u. a. der Frage, wie diese Verantwortlichkeiten verteilt werden können, um eine optimale Wirkung für nachhaltiges Verbraucherverhalten zu erzielen.

Die Telekom Deutschland unterstützen wir bei ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten unter anderem mit unserer Veranstaltung „Profit Meets Non-Profit“, die zurzeit den „nachhaltigen Konsum“ zum Thema hat. Unternehmen und NGOs tauschen ihre Erfahrungen und Einschätzungen in einer kleinen vertrauensvollen Runde aus. So individuell die Antworten für Branchen und Produktgruppen sein mögen, stellen sich die Dialogbeteiligten immer wieder ähnliche Fragen: Welche Hausaufgaben sind entlang der Lieferkette zu erledigen? Wie lässt sich die breite Masse für das Thema gewinnen? Welche Nutzenargumente gibt es? Welche Medien eignen sich für die Ansprache? Wie entsteht nachhaltiges Verbraucherverhalten? – diese Frage griffen wir im November 2011 mit unserer Veranstaltung „Profit meets Non-Profit“ auf. 2012 wird es eine weitere Veranstaltung geben, bei der wir die Sichtweise von Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Mittelpunkt stellen werden.

Für uns hat nachhaltiger Konsum zahlreiche Facetten, Ansatzpunkte und Gesichter. Entsprechend vielfältig sind unsere Dialogaktivitäten. Drei weitere Beispiele hierzu:

Die REWE Group hat mit „PRO PLANET“, ihrem Nachhaltigkeitslabel für Eigenmarken, eine viel beachtete Initiative gestartet. So dient der PRO-PLANET-Prozess als Verbesserungsprozess für nachhaltigere Produkte und das Label als Orientierung für Verbraucher. Seit 2010 waren wir als Dialoggestalter in mehreren Stakeholder-Veranstaltungen für die REWE Group aktiv – so zur Palmölstrategie, zu PRO PLANET und bei den Nachhaltigkeitsdialogen 2011 „Raus aus der Nische“.

Wie können Nachhaltigkeitsanforderungen auf die gesamte Erzeugung von Agrarrohstoffen ausgeweitet werden? – diese Frage bearbeitet der WWF Deutschland in einer Machbarkeitsstudie für das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Experten haben die Studie begleitet und Zwischenergebnisse diskutiert. IKU hat die Workshops für den WWF und im Januar 2012 die Abschlusskonferenz „Nachhaltigkeitstandards für Agrarrohstoffe – Eine Herausforderung für Wirtschaft und Politik“ moderiert.

Dienen Label der Transparenz im Mobilfunk? Unter dem Titel „Zwischen Hilfestellung für den mündigen Bürger und bewusster Irreführung“ diskutierten rund 40 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf dem Kommunikationsforum Mobilfunk am 29. September 2011 in Berlin. Das Kommunikationsforum haben wir für das IZMF konzipiert und moderiert.

Ansprechpartner sind Jürgen Anton und Frank Claus