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Abgucken erlaubt – ein fairer Wettbewerb

Steigender Resonanz erfreut sich der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“, den die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH alle zwei Jahre durchführt. 2011 waren es 62 Wettbewerbskommunen, im Jahr 2013 schon 70. Neben dem Prestige locken immerhin über 100.000 Euro Preisgeld, das die ausgezeichneten Kommunen für weitere Projekte einsetzen können.

Aber der Wettbewerb ist mehr als eine Auszeichnung mit Preisgeldern. Elementarer Bestandteil sind zwei zweitägige Erfahrungsaustausche – exklusiv für alle Bewerber. 2014 fanden sie in Trier und in Jena statt.

Die Teilnehmenden aus Kommunalverwaltungen und Initiativen knüpften dabei an Themen der „Visionsbausteine 2023“ an, die bei Veranstaltungen zum 10-jährigen Jubiläum des Hauptstadtwettbewerbs 2013 erarbeitet wurden: „Produktionsbedingungen und Produkte“, „Werbung und Marketing“, „Vertrieb und Verkauf“ sowie „Bildung und Sensibilisierung“. Hierzu haben sie auf dem Erfahrungsaustausch über ihre Aktivitäten berichtet. Mitnehmen konnten sie Ideen und Denkanstöße für ihre Arbeit. Zudem haben sie mit externen Experten über Ansatzpunkte zur Fairen Beschaffung in Kommunen beraten und den Fairen Handel aus Sicht von Verbraucher/-innen beleuchtet.

IKU hat die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt wie in den vergangenen Jahren auch bei der Konzeption und Moderation der Erfahrungsaustausche unterstützt.

Im Jahr 2015 findet die 7. Auslobung der Bundeshauptstadt des Fairen Handels statt. Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ richtet sich an Städte und Gemeinden, die sich mit lokalen Initiativen und Nicht-Regierungsorganisationen beispielgebend für den Fairen Handel einsetzen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert den Wettbewerb, den Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller als Schirmherr begleitet.

Ansprechpartner ist Jürgen Anton