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Knipst der Schwarzstorch die Lichter aus?

Fachtagung des Bundesamtes für Naturschutz zum Thema Netzausbau und Naturschutz am 15.05.2013 in Berlin

Eine breite Mehrheit der Bevölkerung unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien, das zeigen Umfragen zur Energiewende. Dennoch treten bei der Planung neuer Stromtrassen vielfach Konflikte auf, da Netzbetreiber, Kommunen, Anwohner, Naturschützer sowie Land- und Forstwirte unterschiedliche Interessen verfolgen. Soll ein zügiger Ausbau des Stromnetzes erreicht werden, muss ein angemessener Umgang mit daraus resultierenden Konflikten gefunden werden.

Ob schützenswerte Arten die Lichter ausknipsen? Dieses Hypothese steht in der Überschrift, weil Naturschutzbelange nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt sind, einen (zu) großen Stellenwert einzunehmen und Genehmigungsverfahren zu verzögern. Stimmt das eigentlich? Wie lassen sich Artenschutz-, Gesundheits- sowie Nutzungs- und Erholungsbelange adäquat berücksichtigen? Welche Möglichkeiten zur Konfliktlösung bieten (naturschutz-)rechtliche Instrumente? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger angemessen an Planungs- und Genehmigungsprozessen beteiligen?

IKU organisiert im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu diesen Fragen eine bundesweite Tagung, um die Diskussion zu versachlichen und eine „gute Praxis“ in den Planungs- und Genehmigungsverfahren zu fördern. Neben BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel beziehen auch Übertragungsnetzbetreiber, Behörden, Kommunen und Naturschutzverbände Stellung.

Programm zur Fachtagung

Ansprechpartner ist Klemens Lühr