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Profit meets Non-Profit

PROFIT MEETS NON-PROFIT zum nachhaltigen Konsumenten

In unseren Stakeholder-Dialogen geht es häufig darum, sich in geteilter Verantwortung für nachhaltigen Konsum einzusetzen. Doch:„Wie entsteht nachhaltiges Verbraucherverhalten? Wer sind die Verbraucher, die ihre nachhaltige Werthaltung auch beim Konsum leben? Wie muss die  Verbraucherkommunikation gestaltet sein, um Kunden für nachhaltigen Konsum zu gewinnen?“– diese Fragen bleiben häufig offen. Ein Grund für uns, zum IKU-Dialog „Profit meetsNon-Profit“ einzuladen und das Thema „Nachhaltiger Konsum“ nach der Veranstaltung in 2011 auch 2012 zur Diskussion zu stellen.

Fokus 2012: (Nachhaltige) Verbraucher

Im Dezember 2012 widmen wir unsere Veranstaltung „Profit meets Non-Profit“ dem (nachhaltigen) Verbraucher. Gemeinsam mit Repräsentanten von Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen möchten wir die Sicht der Verbraucher selbst beleuchten und Konsequenzen für die Kundenansprache diskutieren.

Wie verhalten sich Kunden? Wie erleben sie ihre Handlungsmöglichkeiten und die Unterstützung durch nachhaltig aktive Unternehmen? Welche Konsequenzen ergeben sich für Kundenansprache?

Rückblick 2011

„Wie entsteht nachhaltiges Verbraucherverhalten?“, 25 Personen aus Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen trafen sich zur Diskussion dieser Frage am 8. November 2011 in unserem Dortmunder Büro.

Den Auftakt machte Uwe Schneidewind mit fünf Thesen. Anders als oft gehört, setzte der Präsident des Wuppertal Instituts in seiner Kernthese mehr auf die Prägung durch Verhaltensvorbilder als auf die aufklärende Wirkung von Informationen:„Nicht das Handeln folgt dem Denken, sondern das Denken dem Handeln“.

Trendsetter und eigene Erfahrungswerte sind wesentlich für verändertes Verhalten und für nachhaltigen Konsum. In den weiteren Beiträgen und Diskussionen des Nachmittags zeigten Unternehmensvertreter, wie sie es ihren Kunden erleichtern, sich beim Produktkauf oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nachhaltig zu verhalten. Oder wie sie selbst neue Trends setzen.

Auch die NGOs setzen mit ihren Aktivitäten, Aktionen und Kampagnen häufig bei Unternehmen bzw. deren Produkten an, um Verbraucher für nachhaltigen Konsum zu sensibilisieren. Prominentes Beispiel ist die Kampagne von Greenpeace für nachhaltig produziertes Palmöl, deren Adressat Nestlé bzw. ein Nestlé-Produkt war.

Tina Löffelbein (Greenpeace) –
Macht oder Ohnmacht des Verbrauchers

Chrsitian Carlé (TUI Deutschland) –
Instrumente für Management und Verbraucherkommunikation

Peter Westenberger (Deutsche Bahn AG – DB Umweltzentrum) –
Wie ein grünes Image und besonders grüne Produkte zusammen passen können

Ansprechpartner ist Jürgen Anton