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Faktenklärung zur Energiewende

„Wo bleiben die CO2-Einsparungen?“ Dieser Frage gingen die Teilnehmer bei der IKU-eigenen Veranstaltung „Im Dialog: Faktenklärung zur Energiewende“ nach. In kleinem Kreis und vertraulichem Rahmen (Chatham House Rules) wurde diskutiert: „Ist noch kein einziges steuerbares Kraftwerk überflüssig gemacht worden?“, „Deckte in 2016 die Windenergie 2,1 % des Primärenergiebedarfs, Solarenergie 1 %?“ oder „Würden 125 Mio. Tesla Fahrzeuge nicht reichen, um die schwankende Stromproduktion und -Nachfrage abzupuffern?“. Durch die heterogene Zusammensetzung der Runde eröffnete sich den Teilnehmenden nicht nur ein neuer Blick auf Zahlen, Daten und Fakten, es wurde zudem bekräftigt, dass es gut sei „sich an kritischen Punkten abzuarbeiten“ und die „Reflexion vertrauter Themen“ nützlich sei.

Unter den Gästen waren Prof. Manfred Fischedick (Vizepräsident, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie), Dr. Werner Görtz (Beisitzer, Klimadiskurs NRW), Dirk Jansen (Geschäftsleiter, BUND) Dr. Rainer Mackenbach (Umweltamt, Stadt Dortmund), Harald Nölle (Geschäftsführung, Umweltforum Münster), Rocco Rossinelli (energieagentur.nrw, Klimaprofit Center), Udo Sieverding (Bereichsleiter Energie, Verbraucherzentrale NRW), Uwe Wäckers (Verband d. Chemischen Industrie NRW), Daniel Wetzel, Wirtschaftsjournalist, WELT). Das Format „Im Dialog“ fand bei den Teilnehmenden als geschützter Raum, der die klassische Vortragsveranstaltung ersetzt, anklang. Es wurde deutlich, dass auch zukünftig Bedarf an solchen Formaten besteht. (Symbolfoto: Unsplash)

Ansprechpartner ist Frank Claus.

Dezember 2017